Wie du Influencer-Whitelisting im Meta Ads Manager einrichtest
Whitelisting lässt dich bezahlte Anzeigen vom Konto eines Creators statt von deinem Markenkonto schalten. Der Content sieht organisch aus, der Handle des Creators ist sichtbar und der Social Proof seines bestehenden Publikums hängt an der Anzeige. Hier ist, wie du es einrichtest.
Was Whitelisting ist und was nicht
Whitelisting (bei Meta auch Creator-Lizenzierung genannt) gibt einer Marke die Erlaubnis, bezahlte Anzeigen mit dem Content eines Creators zu schalten, vom Facebook- oder Instagram-Konto des Creators aus. Die Anzeige erscheint im Feed der Nutzer mit dem Handle und Profilbild des Creators, nicht denen der Marke. Das lässt die Anzeige eher wie organischen Content wirken als eine Standard-Markenanzeige.
Whitelisting ist nicht: auf dem Konto des Creators posten, auf seine Zugangsdaten zugreifen, sein Konto steuern oder ihn dazu bringen, seine Einstellungen zu ändern. Der Creator erteilt die Erlaubnis über den Brand Collabs Manager von Meta. Die Marke steuert das Anzeigen-Targeting und das Budget. Das Konto des Creators bleibt sein eigenes.
Der Berechtigungsprozess
Step 1: Der Creator verbindet sein Konto mit dem Brand Collabs Manager von Meta und fügt deine Markenseite als Partner hinzu. Er geht zu: Creator Studio oder Meta Business Suite > Brand Collabs Manager > Portfolio > Markenpartner hinzufügen. Er gibt die Facebook-Seiten-ID deiner Marke ein.
Step 2: Deine Marke nimmt die Partnerschaft in der Meta Business Suite an. Geh zu Geschäftseinstellungen > Brand Collabs Manager > Ausstehende Anfragen. Nimm die Creator-Partnerschaft an.
Step 3: Der Creator erteilt dann die Werbeberechtigungen. Im Brand Collabs Manager wählt er den Content aus, den er für Anzeigen lizenzieren will, und gibt deiner Marke Zugriff, ihn in bezahlter Werbung zu nutzen.
Step 4: Wähl im Meta Ads Manager beim Erstellen einer neuen Anzeige „Bestehenden Content verwenden“ und such aus den lizenzierten Posts des Creators aus. Die Anzeige läuft vom Konto des Creators mit deinem Targeting und Budget.
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Einrichtung einer Whitelisting-Kampagne im Meta Ads Manager
Sobald der Creator die Berechtigungen erteilt hat, erstell eine neue Kampagne im Meta Ads Manager. Klick auf Anzeigenebene auf „Bestehenden Beitrag verwenden“ und du siehst den lizenzierten Content des Creators zur Auswahl.
Richte dein Targeting ein wie bei jeder Meta-Kampagne. Der entscheidende Unterschied: Ziel auf Zielgruppen, die die Follower des Creators plus eine ähnliche Zielgruppen-Erweiterung umfassen. Whitelisting-Content konvertiert gut, wenn er auf Lookalike-Zielgruppen der bestehenden Followerschaft des Creators gerichtet ist, weil diese Nutzer eine Affinität zum Content-Stil des Creators haben.
Was ins Briefing für Whitelisting-Kampagnen gehört
Whitelisting erfordert eine ausdrückliche schriftliche Zustimmung in deinem Vertrag. Nimm in deinen Kampagnenvertrag auf: „Der Creator gewährt [Marke] das Recht, den folgenden Content für einen Zeitraum von [X Tagen] ab [Posting-Datum] auf Facebook und Instagram zu whitelisten: [Content-Beschreibung]. Der gewhitelistete Content wird als bezahlte Werbung in den Meta-Ads-Kampagnen von [Marke] genutzt.“
Vereinbar auch das Spark-Ads-Budget schon in der Briefing-Phase. Manche Creator rechnen potenzielles Werbebudget in ihren Satz ein. Transparenz von Anfang an verhindert Preisstreit, nachdem der Content live ist.
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